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Bau- und Architektenrecht

Neben der Beratung zum öffentlichen Baurecht ist auch die Beratung in den Fachgebieten

  • privates Baurecht
  • Werkvertragsrecht
  • Architektenrecht

ein wesentlicher Bestandteil unserer Tätigkeit.

Hierunter fallen neben den Problemen beim Bauablauf, auch Fragen zur Haftung und Vergütung der Planer und Architekten. Aber auch die Gestaltung und Prüfung von Bauverträgen und Architektenverträgen zählt zu unseren Stärken. Ferner unterstützen wird im

  • Vergaberecht

Auftraggeber und Bieter.

Bauvertrag / Architektenvertrag / Werkvertrag

Es wird immer wichtiger, sich bereits im Vorfeld einer Baumaßnahme durch einen Vertrag, der Ihre Interessen bestmöglich berücksichtigt, vor unliebsamen Folgen zu schützen. Dies gilt unabhängig davon, welches Volumen Ihr Vorhaben hat. Wir unterstützen Sie bei der Erstellung und Prüfung von Werkverträgen, Architektenverträgen, Generalunternehmerverträgen, Bauträgerverträgen und Bauverträgen.

Mängelgewährleistung / Minderung / Haftung

Bei Werkleistungen und Bauvorhaben kommt es häufig zu Mängeln. Das Werk entspricht nicht den Vereinbarungen, die man mit dem Auftragnehmer getroffen hat oder es eignet sich nicht für die vorgesehene Verwendung. In diesem Fall stehen dem Auftraggeber Mängelgewährleistungsrechte (bspw. Nachbesserung, Nachlieferung, Schadensersatz, Minderung) zu. Um diese erfolgreich geltend zu machen, empfiehlt es sich, uns von Anfang an mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen. Nur so kann vermieden werden, dass Sie aufgrund formeller Fehler mit Ihren Ansprüchen ausfallen. Bereits eine fehlerhafte Mängelrüge kann dazu führen, dass Sie Ihre Rechte später nicht mehr erfolgreich durchsetzen können.

Wenn Sie als Unternehmer wegen eines vermeintlichen Mangels in Anspruch genommen werden, kann dies unter Umständen sehr kostspielig werden. Der richtige Umgang und die Bewertung der Mängelrüge ist von größter Bedeutung, damit Sie nicht später hohe Kosten zu tragen haben. Daher sollten Sie als Auftragnehmer nicht ohne rechtliche Unterstützung in ein solches Verfahren gehen. Nur wenn Sie von Anfang an die richtigen Schritte unternehmen, kann das Verfahren zu Ihren Gunsten gestaltet werden.

Gestörter Bauablauf

Immer häufiger kommt es vor, dass der Bauablauf gestört wird. Kleinste Probleme können dazu führen, dass der Bau ruht. Die Folge sind hohe Kosten und erhebliche Verzugsschäden. So können bspw. die Frage nach der Vergütung eines Nachtrags, unerwartete Witterungsverhältnisse oder Verzug bei Vorgewerken den Ablauf nachhaltig beeinflussen. Damit hieraus nicht im Nachhinein ein Streit entsteht, sollte bereits frühzeitig dafür gesorgt werden, dass die rechtlichen Fragen geklärt sind. Nur so können Überraschungen in Form von hohen Nachtragsforderungen oder Schadensersatzansprüchen - sowohl beim Auftraggeber als auch beim Auftragnehmer - vermieden werden.

Architektenrecht

Neben der Gestaltung von Architektenverträgen sind wir Ihnen auch bei den sich daran anschließenden Problemen behilflich. So kann ein Architekt wegen eines Planungs- oder Überwachungsfehlers in die Haftung geraten. Wenn bspw. die mit dem Architekten vereinbarten Baukosten deutlich überschritten werden, kann der Auftraggeber Schadensersatz verlangen. Um derartige Fragen frühzeitig zu klären, empfiehlt es sich bereits bei der Vertragsgestaltung Regelungen zu treffen.

Aber auch die Vergütung des Architekten nach der HOAI stellt oftmals einen Streitpunkt dar. So kann es etwa vorkommen, dass der Architekt nach Abschluss der Maßnahme eine zusätzliche Vergütung verlangt, weil die Mindestvergütung der HOAI unterschritten wurde, obwohl ursprünglich eine sehr günstige Pauschale vereinbart war. Andererseits sollte aber auch ein Architekt seine Honorarforderungen nicht ohne vorherige rechtliche Bewertung geltend machen. Die oftmals sehr komplexen Regelungen der HOAI geben einen großzügigen Spielraum in Bezug auf die Abrechnung der erbrachten Leistungen. Als Architekt sollten Sie hier kein Geld verschenken.

Vergaberecht

Insbesondere bei öffentlichen Auftraggebern stellen sich immer häufiger vergaberechtliche Probleme. Die Bewerber beherrschen die Systematik des Nachtragsmanagements immer besser. So werden häufig unmittelbar nach Auftragserteilung, bevor noch die ersten Leistungen erbracht sind, Nachtragsangebote eingereicht. Um hier nicht in Verzug zu geraten, sehen sich die Auftraggeber oftmals in Zugzwang und beauftragen diese, obwohl es nicht unbedingt erforderlich wäre. Hier ist es wichtig, die Vergabeunterlagen sorgsam zu prüfen und zu bewerten, was der Auftragnehmer tatsächlich schuldet und was eine zusätzlich zu vergütende Leistung darstellt.

Bereits durch eine entsprechende Unterstützung bei der Erstellung und Prüfung der Ausschreibungsunterlagen, können Lücken im Leistungsverzeichnis geschlossen und vertragliche Regelungen erstellt werden, die zumindest das Risiko eines Nachtrags minimieren.

Gleiches gilt aber auch für die Bewerber. Oftmals finden sich in den Ausschreibungsunterlagen Angaben, die das Risiko der Planung und Preisbildung gänzlich in den Risikobereich des Bieters verschieben. So werden Sie daran gehindert sein, Nachträge, die möglicherweise berechtigt wären, geltend zu machen. Durch eine konsequente Prüfung und unter Hinzunahme von Ingenieurbüros können mit unserer Unterstützung Nachträge angemeldet und erfolgreich durchgesetzt werden.

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